Spionagesoftware
Eine Spionagesoftware kann z.B. ein Keylogger sein und soll meist geheime und persönliche Informationen eines PC Nutzers ausspähen. Dafür werden u.a. Tastatureingaben gespeichert, Bildschirmkopien angefertigt, Chatgespräche protokolliert und das Surfverhalten aufgezeichnet. Der Einsatz solcher Software verstößt gegen geltendes Recht, wenn er ohne das Wissen des Nutzers durchgeführt wird. Besonders gefährdet sind Personen, die wichtige Informationen z.B. über eine Firma auf ihrem Rechner gespeichert haben. Firmenbosse, aber auch Politiker müssen sich vor Spionagesoftware in Acht nehmen.
Damit sie nicht auffällt, läuft die Spionagesoftware im Hintergrund des Betriebssystems und ist oft weder vom Nutzer, noch von Anti-Spionage-Software (z.B. Virenscannern) zu erkennen. Selbst für Mobiltelefone gibt es mittlerweile Spionagesoftware. Damit können Anrufdaten, Textnachrichten, Kontakte und weiteres einfach abgerufen werden. Auch eine Ortung des Handys ist möglich.
Es steckt aber nicht immer gleich ein Geheimdienst dahinter und es sind auch legale Einsatzmöglichkeiten denkbar. Wer herausfinden will, ob fremde Personen unbefugt auf den eigenen PC zugreifen, kann dies auch mit einer Spionagesoftware machen.
Eifersüchtige Menschen, die Angst vor Untreue haben, können so prüfen, mit wem der Lebenspartner sich im Internet unterhält oder E-Mails schreibt. Das mag zwar relativ harmlos klingen, ist aber ebenfalls ein strafbarer Eingriff in die Privatsphäre.